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ASCOT IST BEREIT FÜR EINEN NEUEN RED BULL AIR RACE SIEGER

Die letzten beiden Jahre dominierte der Brite Paul Bonhomme das Red Bull Air Race im englischen Ascot. Der inzwischen zurückgetretene Dreifach-Weltmeister ließ sich in den vergangenen beiden Jahren den Heimsieg nicht nehmen. Zur Saisonhalbzeit 2016 führt der Deutsche Matthias Dolderer die Tabelle an. Dahinter bahnt sich unter sechs Top-Piloten, darunter Hannes Arch auf Rang 2, innerhalb von nur acht Punkten ein enger Kampf um die Top-Plätze an. Spannung pur ist also am kommenden Wochenende (13./14. August) bei der ultimativen Motorsportserie der Lüfte über königlichem Terrain garantiert.

Wie schon 2015, wird auch in diesem Jahr die zweite Saisonhälfte der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft über dem berühmten Ascot Racecourse, westlich der Weltmetropole London, eingeläutet. An der WM-Führung wird sich vorerst nichts ändern, denn nach dem turbulenten Rennen in Budapest, das wetterbedingt vor der Finalrunde abgebrochen werden musste, führt Matthias Dolderer (GER) mit über 15 Punkten Vorsprung auf Hannes Arch. Der Deutsche ist also sogar bei einem für ihn punktelosen Rennen und einem Sieg des Österreichers bis auf weiteres nicht von der Spitze zu verdrängen. Anders sieht es auf den Plätzen dahinter aus. Nicht weniger als sechs Piloten drängen sich innerhalb von nur acht Punkten. Ein regelrechtes Platzierungs-Karussell in der Mitte der Tabelle ist vorprogrammiert.

Der Red Bull Air Race Weltmeister von 2008, Hannes Arch hat sich perfekt vorbereitet und in Form gehalten. Für G-Kraft-Training ist er einige Air Shows geflogen. Außerdem hat er in der Schweiz viele Helikopter-Transport-Flüge absolviert, um Konzentration und Koordination zu trainieren und noch mehr Erfahrung zu sammeln. Diese Fähigkeiten möchte der Steirer vor allem bei seinen künftigen Charity-Projekten für den Bau von Schulen und Krankenhäusern im Himalaya nutzen. „Ich liebe es, in den Bergen zu fliegen, ganz egal was: Air Shows, Helikopter oder mit dem Paragleiter“, verleiht Hannes Arch seiner Begeisterung Ausdruck. Mit Ascot hat er noch einige Rechnungen offen und dieses Mal will er ganz nach oben fliegen. Bislang war er auf der britischen Insel vom Pech verfolgt. 2014 gab es ein Missverständnis am Funk mit dem Race Director wegen „Smoke on/off“ und 2015 wollte sein Flieger vor der „Runde der besten 8“ einfach nicht mehr anspringen: „Letztes Jahr habe ich Paul (Bonhomme, Anm.) vor der ,Round of 8’ um fast eine Sekunde geschlagen. Die logische Folgerung ist: Wir sind schnell in Ascot. Ich mag den Track. Wir müssen heuer alle Eventualitäten berücksichtigen und ganz genau darauf achten, dass die  Maschine in einem perfekten Zustand ist“, zeigt er sich fokussiert.

 

WM-Gesamtwertung 2016 (nach 4 von 8 Rennen):
1. Matthias Dolderer (GER, 41.25 Punkte), 2. Hannes Arch (AUT, 26), 3. Kirby Chambliss (USA, 25.25), 4. Yoshihide Muroya (JPN, 22.50), 5. Nicolas Ivanoff (FRA, 22). 6. Nigel Lamb (GBR, 19.75), 7. Matt Hall (AUS, 18.75), 8. Martin Sonka (CZE, 14), 9. Pete McLeod (CAN, 12.50), 10. Francois LeVot (FRA, 10), 11. Juan Velarde (ESP, 9.25), 12. Michael Goulian (USA, 6.75), 13. Peter Podlunsek (SLO, 3), 14. Petr Kopfstein (CZE, 2); 

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