Starker Wind setzt Red Bull Air Race In Las Vegas vorzeitiges Ende
Mit einem vorzeitigen Rennabbruch ging das vorletzte Red Bull Air Race der Saison am Sonntag in Las Vegas zu Ende. Starker Wind, der mit über 30 Knoten durch die Glitzermetropole in der Wüste von Nevada fegte, brachte gleich mehrere Pylone zum Umstürzen. Ein reguläres Rennen im Rahmen der Norm war unmöglich, auch wenn elf der zwölf besten Piloten den Parcours schafften – wenngleich mit zahlreichen Fehlern und daraus resultierenden Strafen. Sowohl Hannes Arch als auch sein schärfster Kontrahent in der Jagd auf den Titel, Paul Bonhomme, hatten enorme Probleme mit den Windbedingungen.
Nach dem turbulenten Rennen wurde der Kanadier Pete McLeod, der das Qualifying am Samstag gewonnen hatte, zum Sieger erklärt. „Das Rennen heute hat gezeigt, wie wichtig das Qualifying ist. Wir alle wissen, dass das Wetter jederzeit ein Faktor sein kann“, so McLeod, der den ersten Rennsieg seiner Karriere erzielte.
Am meisten vom Rennabbruch profitiert hat allerdings Nigel Lamb. Mit seinem zweiten Platz setzte er sich rechtzeitig vor dem Saisonfinale in Spielberg an die Spitze der Gesamtwertung und löste dort seinen Landsmann Bonhomme ab. Hannes Arch bleibt dank eines fünften Platzes weiter auf Rang zwei des Gesamtklassements, einen Punkt vor Dauerkonkurrent Bonhomme, und ist heiß auf den Sieg bei seinem Heimrennen in Spielberg. Es bleibt aufregend in dieser an Spannung reichen Saison, in der die Führung an der Spitze bereits viermal wechselte. Vor dem Saisonfinale auf dem Red Bull Ring in Spielberg, Österreich, am 25. und 26. Oktober ist im WM-Dreikampf weiterhin alles offen.







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